In den letzten Jahren hat sich die Technik für Gaming PCs ständig weiterentwickelt – doch nicht nur leistungsstarke Grafikkarten oder schnelle CPUs sind für den ambitionierten Gamer überlebenswichtig – insbesondere Peripheriegeräte, wie Maus, Tastatur oder auch Headset, haben sich beim Kampf um die Überlegenheit beim Zocken als entscheidender Faktor erwiesen.

Und dem wichtigsten dieser Geräte, der Maus, widmet sich diese Seite. Wer heutzutage nach einer PC Gaming Maus sucht, kann von der Auswahl förmlich erschlagen werden – in diesen undurchdringlichen Dschungel werden wir etwas Licht bringen.

Entwicklung von Gaming-Mäusen

Die ersten PC Mäuse wurden bereits in den 60er Jahren entwickelt, allerdings dachte damals noch niemand an die Bedürfnisse von Gamern. Das hat sich natürlich mittlerweile geändert, doch auch eine Gaming Maus muss in jedem Bereich glänzen – also auch bei Bild- und Textverarbeitung oder dem Surfen im Internet.

Große Verbreitung fand die Computer Mouse natürlich erst mit der Verbreitung von privaten Computern. Obwohl Apple bereits seit den 80er Jahren standardmäßig eine Maus mit den Macintosh Computern lieferte, verbreiteten sich Mäuse erst in den 90ern in jeden Haushalt.

Damals gab es kaum Variation im Design der Mäuse – 2 oder 3 Tasten und ein Mausrad und stets kabelgebunden. Dass das natürlich für den heutigen Gamer nicht mehr ausreichend ist, versteht sich von selbst.

Auch die Technik war damals noch sehr primitiv – während heute Mäuse über Lasertechnik gesteuert werden, diente damals noch eine Kugelmechanik zur Steuerung des Cursors. Doch diese Technik wurde in den 2000er Jahren von den optischen Mäusen erfolgreich verdrängt. Moderne Gaming Mäuse hingegen setzen zum Großteil auf optische Sensoren mit Lasertechnik.

Entscheidende Faktoren beim Kauf

Bei der Suche nach der idealen Gaming Maus wird man mit Begriffen wie DPI, Reibungskoeffizient, Strapazierfähigkeit und Anderen konfrontiert – die Erklärung zu den entscheidenden technischen Daten von Gaming Mäusen findet Ihr in unserem Lexikon.

Doch man sollte sich bei der Suche nach der idealen Zocker Maus nicht nur von technischen Daten leiten lassen – auch Design und Ergonomie spielen eine zentrale Rolle. So ist zum Beispiel für rund 15% aller Gamer entscheidend, ob eine Maus auch als Linkshänder ideal genutzt werden kann.

Wichtig bei der Entscheidung, welche Gaming Maus man sich zulegt, ist natürlich auch die Größe des zur Verfügung stehenden Budgets – Mäuse gibt es schon ab wenigen Euro, allerdings können Spitzenmodelle auch schon mal dreistellige Preisetiketten aufweisen.

Vielen Gamern ist auch wichtig, inwiefern die Maus anpassungsfähig ist. Wer eher schnelle Actionkracher zugewandt ist, wird sich freuen, wenn die Maus leicht in der Hand liegt – wer allerdings ruhige Strategiespiele bevorzugt, wird eine schwerere, präzisere Maus bevorzugen. Eine Gaming Maus muss daher beides beherrschen – am besten per einstellbarem Gewicht und einstellbarer DPI Zahl.

Die Technik

Die Vielfalt der Techniklösungen im Bereich von Mäusen ist erstaunlich groß. Während die ersten Mäuse noch mit mechanischen Kontakten, die natürlich auch Verschleiß unterlagen, ausgerüstet waren, setzen die Meisten aktuellen Gaming Mäuse auf Lasertechnik.

Bei einer Lasermaus wird die Oberfläche, über die die Maus gleitet, mit Laserdioden beleuchtet. Dies bietet im Vergleich zu einer normalen optischen Maus, die mit einer normalen Leuchtdiode funktionieren, einen verbesserten Kontrast – dies führt zu einem verbesserten Verhalten der Maus.

Doch die Forschung im Bereich der Mäuse steht selbstverständlich nicht still. Microsoft stellte 2011 die sogenannte „BlueTrack“ Technik vor, bei der eine blaue Lichtquelle unterhalb der Maus eingesetzt wird, was ein noch genaueres Berechnen der Mausbewegungen ermöglicht. Zudem soll diese Technologie sogar auf bisher ungeeigneten Oberflächen funktionieren.

Kaum ein Gerät bietet sich so sehr für eine kabellose Lösung an wie eine Gaming Maus. Viele Gamer stört es, wenn sie in der Bewegungsfreiheit mit der Maus eingeschränkt sind. Hierbei werden verschiedene Technologien, meistens jedoch Funktechnik, wie zum Beispiel Bluetooth, eingesetzt.

Doch auch eine kabellose Maus hat nicht nur Vorteile, so muss regelmäßig Batterien wechseln oder einen Akku aufladen. Auch die Reaktionszeit dieser kabellosen Nager kann im Moment noch nicht mit der ihrer kabelgebunden Konkurrenten mithalten. Auch kann die Funkverbindung zwischen Maus und PC sehr leicht abgehört werden.

Alternativen zur Maus

Neben den normalen Mäusen gibt es viele abweichende Lösungen für spezielle Anwendungsgebiete. Die bekannteste Alternative zur normalen Maus ist sicherlich das Touchpad, das bei Laptops eingesetzt wird. Dass diese nicht für ambitionierte PC Spieler geeignet sind, versteht sich von selbst.

Auch Touchscreens sollen in Zukunft Mäuse ersetzen, allerdings ist auch diese Technologie für Spieler noch uninteressant.

Für spezielle Anwendungsbereiche gibt es entsprechende Mäuse – die bekannteste Variante ist hier der Trackball. Hierbei bleibt die Maus ruhig liegen und der Benutzer bewegt mit den Fingern eine Kugel, die auf dem Gehäuse der Maus montiert ist. Ein Trackball wird oft in Fahrzeugen oder auf Schiffen eingesetzt, da sie fest montiert werden können.